Mentales Training verbessert die Performance im Beachvolleyball?

Dein athletisches Potential und dein technisch-taktisches Potential ist bereits gut ausgeschöpft? Dennoch schaffst du es oft nicht deine optimale Leistung zum richtigen Zeitpunkt abzurufen? Das könnte damit zusammenhängen, dass du in deiner Vorbereitung die psychische Komponente außer Acht gelassen hast und du der Wettkampfsituation nicht gerecht wirst.

Wie wirken deine Emotionen?

Im Wettkampf wie im Alltag liefern Emotionen Energie. Positiv empfundene Gefühle können dazu beitragen deine maximale Leistung abzurufen. Negativ empfundene Gefühle werden beispielsweise mit einem Gefühl der Bedrohung gekoppelt und können zu einer Leistungshemmung führen. Diesem negativem Stressempfinden können die Beachvolleyball Spieler und Spielerinnen rechtzeitig begegnen, um ausschließlich positive Emotionen und somit die maximale Leistungsfähigkeit während eines Wettkampfes zuzulassen.

 

Um den Umgang mit den eigenen Emotionen zu üben gibt es viele Ansätze, zum Beispiel das autogene Training, Visualisierungstraining oder sogenannte Selbstmotivierungstechniken - um hier nur einige zu nennen.

"Der Weg zum Sieg"

Einen Ansatz aus dem Mental Training finde ich besonders interessant, der z.B. vom Fußballtrainer Pep Guardiola sehr prägnant zusammengefasst wurde:

 

"Man muss verstehen, wie jeder Einzelne fühlt und denkt, um alle zu erreichen."

 

Was sagt der Satz aus? Ein Mental Trainingsprogramm, wie es bei vielen Sportlern eingesetzt wird, kann seine Wirkung nur dann voll entfalten, wenn es auf die Persönlichkeit des Sportlers abgestimmt wird. Wer mehr Wissen möchte zum Charaktertraining, dem empfehle ich eine Vertiefung durch das Buch "Der Weg zum Sieg" (Hansen, Mikoleit, Spreckels, Westbrock (2011)).

 

Titel: Der Weg zum Sieg

Autoren: Hansen, Mikoleit Spreckels, Westbrock

 


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